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Wie ich mein Pferd gefunden habe ... Die Geschichten von Dream a little Dream @ Little Uncle Macarena, Shakira und Moin Moin @ Little Uncle, und Dream a little Dream @ Little Uncle
Am 25.2.2009 kamen aus dem winterlichen Allgäu schöne Bilder von "Dream a little Dream @ Little Uncle" - einer "Holiday"-Tochter. Herzlichen Dank und viele Grüße an Petra!!! Hallo Frau Finkl, Ich hoffe, Sie können etwas damit anfangen und sehen wie toll er sich gemacht hat! Money-Money hat seine erste Ausbildung hinter sich in bezug Bodenarbeit! ER hat seine Sache so COOL gemacht, daß man IHN mir Abkaufen wollte! Was soll ich sagen zu Ihm ! Auf den Bildern ist er 2 Jahre und steht in voller Pracht! ER ist der ganze Liebling im Stall und jeden Tag gibt es neue lustige Storys von Ihm! Das beste was er kann ist die Damen ausziehen ! Schuhe aufmachen - Mützen klauen- Pullover hochziehen! Auf der Weide hat er alle im Griff mit seiner coolen Art! Ihn kann nichts aus der Ruhe bringen "immer cool bleiben" ist seine Devise! Er macht allen Freude, er hat überhaupt nichts böses an sich! Seine Ausbilderin sagt, da habe ich ein richtiges Goldstück, der mir noch viel Freude bringen wird! Er ist einfach nur ein super Kumpel - eine LEBENSVERSICHERUNG! Schade, daß sie Ihn nicht in Natura sehen können! Es würde Ihnen bestimmt leid tun, daß sie ihn verkauft haben! Diese Neugier immer was Neues kennen lernen und diese Schnelligkeit wie er alles begreift ist enorm! Liebe Grüsse Ute Weisbrod im Dezember 2008
Harry Potter @ Little Uncle
Folgende Mail erhielten wir vom Barns Gestüt aus England am 12.12.2007: Hi Angela, Harry passed his KNN uk grading. Thank you for breeding such a wonderfull horse. Harry won a lesson with Carl Hester and he said hes a star in the making. I will add some photos from the lesson and will send you some from the grading. Best Regards Dale. Übersetzung: Hallo Angela,
Und hier sind die Fotos von der Körung - tolles Pferd! -
„Little Alibaba“ kam im Frühjahr 2000 im Knabstrupper-Gestüt „Little Uncle“ bei Angela Finkl in Puchschlagen/ Dachau zur Welt. Seine Mutter „Sternchen“, eine Knabstrupper-Pony-Stute, war jahrelang ein äußerst zuverlässiges Schulpferd. Der Vater, „Guitano Espanol“, ist ein spanisch gezogener sehr rittiger Araber mit viel Springvermögen. Obwohl diese Anpaarung nicht geplant war, kam mit „Little Alibaba“ eine gelungene „Mischung“ zustande. Nach 15-jähriger Freundschaft „überredete“ mich Angela ein buntes Pferd zu kaufen und so wechselte „Alibaba“ mit 8 Monaten den Besitzer. 3-5 jährig ging er, seinem Alter entsprechend gefördert, im Schulbetrieb meiner Reitschule mit. Immer freundlich, ruhig und arbeitswillig zeigte er sich stets von seiner besten Seite. Hier merkte ich schon, dass er sich zu einem absoluten Allroundpferd entwickelte. Aus einer Notlösung heraus, weil mein Erfolgsdressurpferd an Arthrose erkrankte und operiert werden musste, fing ich an „Alibaba“ weiter auszubilden. 6- und 7-jährig ging er Dressur- und Springpferdeprüfungen Kl. A, bzw. A + L Dressur sowie A-Springen. Mit gerade einmal 1,51 m Stockmaß, also aus dem Ponymaß herausgewachsen, haben wir uns einige schöne Platzierungen erritten. Nebenbei war er nicht nur mit meiner 11-jährige Nichte auf mehrtägigen Wanderritten in Bayern unterwegs, sondern trug meine Schwester sogar von München über die Alpen nach Meran. Eine gewaltige Leistung von diesem „kleinen Kerl“!!!
Zirzensiche Lektionen sind für ihn kein Problem. In der Zwischenzeit kann er das „Kompliment“ und sogar auf ein Podest steigen. Ich bin mir sicher, dass er in Zukunft, lernbegierig wie er ist, noch einiges mehr können wird. Mit 7 ½ Jahren ist er noch lange nicht am Ziel und es macht jeden Tag wieder Spaß mit diesem Knabi zu arbeiten. Heidi Seidl-Weinfurtner, Reittherapeutin Moserhof, Valley im Oktober 2007
Little Zora
Im Mai 2007 erreichte uns dieser Brief aus Franken, über den wir uns natürlich riesig gefreut haben:
Macarena, Shakira und Moin Moin @ Little Uncle
Liebe Frau Finkl, hier nun also die Fotos von den „Puchschlagenern“ in Griechenland. Die Kleine von „Shakira“ haben wir „Shiva“ getauft. Sie wächst und gedeiht gut. Den anderen geht es auch gut und sie sind sehr brav. Außer sie kommen uns aus, dann lassen sie sich kaum einfangen. Auf fremden Feldern schmeckt`s einfach besser!
D`Artagnon @ Little Uncle alias "Jonny"
Kurze Zeit nach meiner Ankunft beschloss das Mädchen, Nathalie heißt sie, mich einzufangen. Das fand ich ja nicht so doll. Mitgekommen wäre ich ja ganz gerne, aber so ein Halfter war mir zuwider. Schade, dass ich noch nicht so groß war. Sie kam ganz leicht an meinen Kopf. Und bestochen hat sie mich auch noch. So ein Mist! Das zweite Ding, was sie brachte, war Hufe geben. Aber ich kann doch mit drei Beinen nicht stehen. Leider musste ich es glatt lernen. Wieder Pech gehabt. Putzen hingegen ist ganz toll. Nur nach einiger Zeit ein wenig langweilig. Aber glücklicherweise sind da ja immer ein Strick und eine Tafel und ein Schloss, mit denen man ganz toll spielen kann. Ich versteh nicht, warum Nathalie das nicht genauso klasse findet, wie ich.
Irgendwann sollte ich allerdings dann alleine spazieren gehen. Doch das sah ich ja gar nicht ein. Da werden mich doch die Tiger fressen. Nix da, ohne mich! Mein Frauchen war leider anderer Meinung: gerade mit mir! Das war ein Kampf von ca. 2 Stunden, wobei ich kurz vorm Ende nicht mal mehr 2 m vom Stall weggegangen bin. Irgendwann war ich den Kampf dann doch leid und gab auf. Seit dem kann man mit mir überall hingehen. Im Frühling (2006) tat mein rechtes Vorderbein ein wenig weh. Da kam dann doch tatsächlich so eine Frau, die wollte, dass ich die ganze Zeit über den Schotter vor unserem Stall laufe. Gut, dass mein Frauchen laufen schon mit mir geübt hatte. Nach einigen Tagen musste ich in einen Hänger. Das fand ich gar nicht komisch. Bei so einem weißen Haus kam ich dann wieder raus. Dort kam ich in einen großen Raum. Ehe ich mich versah war ich irgendwie müüüüüüüüde…. Schwups, stand ich wieder im Hänger und war wieder zu Hause. Aber in einer abgetrennten Box. Komisch, aber ok. Wenn die meinen. Da kam ich auch erstmal einen Monat nicht raus. Zusätzlich musste ich eine widerliche Paste fressen. Die Tierärztin kam öfters und sprach von einer Epiphysenfugenentzündung. Klasse. Eine Spritze bekam ich auch noch ins Gelenk. Nach dem einen Monat kam ich in einen Voltigierverein. Dort durfte ich auch nicht raus, aber es war wenigstens eine Menge los. Nach einem weiteren Monat durfte ich ein wenig in der Halle geführt werden. Ich fand das ganz toll. Nur Nathalie hat sich ein wenig aufgeregt. Das wollte ich doch gar nicht. Aber irgendwie hatte ich ein wenig Übermut. Überhaupt war das eine ganz komische Zeit. Vormittags war es ganz ruhig im Stall. Nachmittags waren dann ganz viele Kinder da und ich war nie alleine. Abends durfte ich aus der Box und konnte meine ganzen Nachbarn angucken, während Nathalie meine Box ausmistete. Als ich dann in die Halle durfte, hab ich ganz viel gelernt. Ich kann seitdem über Stangen gehen, kann sauber geführt werden und mit anderen Pferden in der Halle sein, ohne sie beschnuppern zu können. Ich musste auch akzeptieren, dass wenn ein neues Pferd hinzukam, ich das nicht begrüßen durfte, und wenn eines ging, ich ihm nicht nachstürmen durfte. Später hab ich auch noch gelernt, brav im Kreis zu gehen, ohne dass mein Frauchen direkt neben mir ging. Außerdem lagen immer ganz komische Sachen in der Halle. Blaue Matten, die raschelten, wenn man vorbei ging, bunte Bälle, die rumkugelten, Kinder, die rumhüpften, und andere Sachen, die irgendwie komisch aussahen, wie so ein Voltigierbock. Im Großen und Ganzen war das bisher die lehrreichste Zeit meines Lebens. Außerdem vertrau ich Nathalie jetzt voll. Sie ist jetzt meins!
Ich bin sehr stolz auf meinen Johnny! Dass er in seinen Jahren schon so viel durchgemacht hat tut mir leid, aber so ist er zumindest ein sehr umgängliches, anhängliches und dennoch stures Tier geworden. Um nichts in der Welt geb ich ihn wieder her. Inzwischen ist er Wallach und wird nächstes Frühjahr nach Hamburg reisen. Dort wird er wahrscheinlich eingeritten. Ich freu mich schon drauf, ihn endlich reiten zu können. Ich danke euch für dieses Pferd! Liebe Grüße, Nathalie
Little
Moon Rakker Liebe Angela, seit 1. April 2006 sind wir stolze Besitzer von Moon Rakker. Wir haben ihn von Heidi gekauft und unsere Sophie ist ganz glücklich! Ging doch ein lang ersehnter Wunsch von ihr endlich in Erfüllung.Wir sind mittlerweile begeisterte Wanderreiter und so durfte Mooni beim zweitägigen „Spargelritt“, von Schweitenkirchen nach Waidhofen, am 6./7. Mai 2006 zum ersten Mal mit. Am Samstag waren 7 Stunden und am Sonntag 6 Stunden zu reiten. Für Mooni war es sehr anstrengend, da er mit seinen kurzen Beinen viel traben musste. Sophie und er haben es aber glänzend gemeistert. In der Nähe von seiner „Tanaka“, dem Schimmel von Sophie`s Opa, fühlte sich Mooni sichtlich wohl.
Er hat auch kein Problem mit den anderen 10 Pferden und fügt sich gut in die Gruppe ein, so dass es auch nachts im Paddock gut funktionierte. Mooni war sogar in der Mittagspause des zweiten Tages so clever, dass er sich hinlegte und im Liegen fraß. Er ist dann mal wieder aufgestanden und hat sich wieder hingelegt, gerade so wie es ihm gefiel. Nach der Mittagspause war er richtig frisch und ausgeruht und konnte mit viel Freude und Power erneut an den Start gehen.
Die Bewährungsprobe hat er wirklich sehr gut bestanden – und das, obwohl er keine Hufeisen trägt! Wir sind nun sogar am überlegen, ob wir ihn im August auf den großen Wanderritt nach Waldmünchen mitzunehmen. Anbei
eine CD mit den Photos, die wir geschossen haben. Das Mittagsschläfchen
von Mooni war einfach zu nett. Viele
liebe Grüße Luxi
und Sophie (11 Jahre) Dienstag,
den 16. Mai 2006
Ladykracher @ Little Uncle Alles fing im Januar 2003 an, als ich mich entschloß ein Pferd zu kaufen. Doch schon bald stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach war, denn es sollte ja nicht irgendein Pferd, sondern „das Pferd“ sein. Mit 11 Jahren entdeckte ich meine Liebe zu Pferden und hatte natürlich schon meine Vorstellungen. Etwas Besonderes sollte es sein, mich verzaubern, zu mir passen. Trotz
monatelangem Suchen, endlosem Herumfahren und Besichtigen von etlichen
Kandidaten - ich weiß heute gar nicht mehr wie viele es waren -
sollte für mich einfach nicht das Passende dabei sein.
Im Juli 2003 wurde ich dann aufgrund einer Anzeige neugierig: „1 ½ jährige
Knabstrupperstute zu verkaufen!“ Ich rief an und fuhr noch am selben Tag
nach München, um sie mir anzusehen. Besonders
hübsch oder edel fand ich sie nicht, aber sie hatte etwas an sich, was
mir gefiel. „Tic, Tac, Toe @ Little Uncle“, so hieß die kleine Lady
und ich grinste, weil mich „Little Uncle“ an Pippi Langstrumpf
erinnerte. Die Verkäuferin erzählte mir daraufhin vom Gestüt „Little
Uncle“ und dass der Sitz irgendwo bei Dachau sei. - Es sollte für mich
noch von großer Bedeutung sein! - Ich
fuhr ein zweites Mal hin und entschied mich, sie zu kaufen. Leider
entschloß sich die Besitzerin, trotz meiner Zusage, „Tic, Tac, Toe“
doch zu behalten und so fiel alles ins Wasser. Traurig und enttäuscht
fuhr ich nach Hause. Das
Schicksal aber hatte noch anderes mit mir vor ……….Nach dieser
Nachricht stöberte ich so lang im Internet herum, bis ich auf das Gestüt
„Little Uncle“ stieß. Ich rief sofort an und machte mit Angela gleich
einen Termin aus. Wie sie mir sagte, hätte sie eine 3-jährige Stute zum
Verkauf, die bestimmt etwas für mich wäre. Dort
angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Ich hatte noch nie so viele
Pferde mit so vielen Punkten gesehen. Als sie mir die 3-jährige Stute
„Little Isabo“, ein wirklich wunderschönes Tier, zeigte, drückte sie
sie mir auch gleich in die Hand. Ich lief mit ihr ein bisschen herum
und
beobachtete die Stute dabei genau. Sie war hübsch, doch leider war sie
nicht das Pferd, das ich suchte und ich glaube „Little Isabo“ sah das
auch so. Angela
zeigte mir dann noch andere Knabstrupper, die zum Verkauf standen. Unter
den vielen Fohlen – ich wollte eigentlich keines –
weckte„Ladykracher @ Little Uncle“ mein Interesse. Und
so stand ich bereits 1 Woche später wieder auf dem Hof und verbrachte
stundenlang meine Zeit bei den Fohlen. „Ladykracher“, beim 1. Besuch
noch desinteressiert, war diesmal neugierig, krabbelte an mir herum,
schleckte mich ab und lief wie ein Hund hinter mir her. Als ich den
Paddock verließ, stand sie noch ewig am Tor und streckte mir ihren Hals
entgegen. Sie sah mich an, als würde sie sagen: „Gehst Du wirklich ohne
mich? Nimm mich doch mit!“
Sie ging
mir nicht mehr aus dem Kopf und ich besuchte sie noch ein paar Mal und am
27.8.2003 unterschrieb ich dann den Kaufvertrag. Ich
wollte kein Pferd mit einer stinknormalen Farbe und „Ladykracher“ war
auch von ihrem Wesen genau das, was ich immer gesucht habe. Angela
sagt immer: „Nicht der Mensch sucht sich das Pferd aus, sondern der
Knabstrupper sucht sich seinen Menschen aus!“ Irgendwie bekomme ich das
Gefühl nicht los, dass „Ladykracher“ mich „gekauft“ hat ... und
das ist gut so! „Lady“,
wie sie bei mir nur noch heißt, hat sich mittlerweile zu einer wunderschönen
und prächtigen Stute entwickelt. Sie ist zwar manchmal eigensinnig und
stur, aber genauso liebevoll und anhänglich – typisch Knabstrupper eben
-! Wir sind nun seit zwei Jahren ein Dreamteam und ich freue mich schon heute auf den Sommer 2006, wenn ich das erste Mal auf ihrem Rücken sitzen darf ………… Melanie
Trautmann Di Caprio –
kurz Rio, Liebe auf dem ersten Tritt?! Von Kindesbeinen an war es mein Traum ein eigenes Pferd zu besitzen. Nach dem ich mich beruflich verändert hatte und jetzt als Pferdepflegerin tätig bin, war dies mein erster Schritt. Durch ein Inserat im Pferdeanzeiger, wurden wir auf das Knabstrupper-Gestüt aufmerksam und vereinbarten einen Besuchtermin. Dann kam was kommen musste… Rainer´s Augen wurden immer größer und ich fragte mich, ist es der Schmerz oder die Liebe auf dem ersten Tritt ?! Kurz darauf bekam ich meine Antwort: „ Entweder
dieser oder keiner! Das ist jetzt gut ein Jahr her, seit dem trägt mein
Mann nur noch Schuhe mit Stahlkappe. J Da ich die Möglichkeit hatte, Rio, von Kiemertshofen
( Aufzucht ) nach Maisach zu holen, wo ich arbeite, nahmen wir die
Gelegenheit war. Am Ankunftstag ging es gleich auf die Koppel. Wir sahen Rio das erste Mal alleine richtig laufen. Wir sind kaum aus dem Staunen herausgekommen, wie er mit gestrecktem Hals und erhobenen Schweif, galoppierte und trabte. Sahen wir da den Enkel von Donnerhall?! Leider hatten wir wieder mal keinen Fotoapparat
dabei, um das Ganze festzuhalten. Rio hat sich sehr gut entwickelt, er
folgt auf Schritt und Tritt und ist sehr lernwillig. Bodenarbeit macht ihm
viel Spaß. Er muss immer noch seine Grenzen austesten, das kann für uns
beide mitunter ziemlich anstrengend sein. Wie schon erwähnt, ist Rio zur
Zeit in Ausbildung und wir hoffen, das er so weiter macht wie bisher und
ich ihn im Jahre 2006, das erste Mal reiten kann. Ich wünsche Euch allen viel Spaß mit Euren Knabis. Susan Knechten Arnbach, Oktober 2005
Power
of Love – eine echte Liebesgeschichte Mein Sohn war gerade aus dem Stillalter heraus,
da entdeckte ich im Wochenblatt die Anzeige eines Knabstruppergestüts in
der Nähe. Also packte ich mein Baby ein, um den Tigerscheckennachwuchs zu
bestaunen. Ein etwa fünf Monate altes Hengstfohlen fiel mir besonders
auf. Es fegte wild über den Paddock, war milchschokoladenbraun, der verwöhnte
Filius der Leitstute und entsprechend rotzfrech. Aber gut, Fohlen sind ja
alle süß... An ein eigenes Pferd war nicht zu denken. Bald darauf begann
ich bei Angela zu reiten. Nach jahrelanger Dressur in der Halle und spärlich
gesäten Geländeritten auf nervösen deutschen Reitpferden, genoss ich
die langen Ausritte auf den coolen Pünktchen aus dem hohen Norden.
Aber es passte alles. Auf großen Koppeln lernte
Power das Sozialverhalten in einer altersmäßig gemischten Herde. Dann
begannen unsere ersten Spaziergänge. Die Kastration mit zwei Jahren
verlief gut, sogar die Wunden ließ er sich von mir auswaschen. Er war
soooo cool! Weiter ging es Schritt für Schritt mit Bodenarbeit. Alles
ganz langsam. Im Frühjahr 2005 lernte Power Zaum und Sattel und das
Reitergewicht kennen – und er nahm alles friedlich an. Erst durfte er
auf unserem Reitplatz laufen wohin er wollte, dann nahm ich langsam die Zügel
auf. Der erste Ausritt war einfach nur wunderschön. Halb als Handpferd,
halb alleine ritten wir ruhig durch die Felder. Er ging von Anfang an sehr
sanft und ausbalanciert und kein Radfahrer, kein Auto, kein Gewächshaus
brachte ihn bisher aus der Ruhe. Power ist neugierig, ein wenig aufgeregt,
angesichts des Neuen aber selbst wenn ein Pferd neben ihm kurz scheut,
bleibt er cool. Manchmal zeigt er mir
seinen Sturschädel und er prüft regelmäßig meine Konsequenz, dafür
ist er für ein Jungpferd herrlich gelassen und klar im Kopf. Wir sind ein
echtes Team geworden. Wenn ich ihn von der Koppel hole, kommt er mir
entgegengetrabt. Auf dem Reitplatz läuft er mir frei hinterher. Bei
unserem kleinen Stallturnier mit Gelassenheitsprüfungen machten wir kürzlich
den sechsten Platz – Power war der jüngste Teilnehmer. Inzwischen führe
ich meinen knapp vierjährigen Sohn auf ihm spazieren und selbst mein
Mann, der sich nicht besonders für Pferde interessiert, ist schon
aufgesessen. Power ist mein Traumpferd: er ist ein
liebenswertes Schlitzohr, ewig verfressen und wunderbar weich zu reiten.
Er ist bildschön, hat ein korrektes Gebäude, ist super gelehrig
(beherrscht schon die Grundlagen einiger zirzensischer Lektionen) und ein
echtes Charakterpferd. Manchmal ist mein junges
Pferd eben doch viel klüger als ich es bin... Ich würde jedes Mal wieder
einen Knabi in meine Familie holen. Madeleine Pilpin Biberbach, August 2005
Little Isabo oder aller guten Dinge sind drei!! Letztes Jahr im Sommer haben meine
Tochter und ich beschlossen: Ein
Pferd muss her Gesagt getan! Das Wichtigste für uns
war, dass das neue Familienmitglied zu uns passte. Zweimal hatte es leider nicht
funktioniert! Das richtige Pferd schien es für Vicky und mich einfach
nicht zu geben. Irgendwann drückte mir Angela, die
die ganze Odyssee hautnah mitbekam, „Little Isabo" in die Hand.
„Probier sie aus! Wir werden uns dann schon einig werden“, meinte sie.
Und so begann unser gemeinsamer Weg.
Gott sei Dank hatte Isabo schon eine gute Erziehung genossen und mit
Ihren gerade mal vier Jahren konnte man sie prima longieren und auch schon
ein bisschen reiten - abgesehen von den vielen weißen Mäusen, die sie
auf dem Platz immer noch sieht - ! Die ersten paar Ausritte verbrachten
wir an Angela’s Führstrick!
Ich kam mir dabei ziemlich
komisch vor, aber es hat super geklappt. Heute geht Isabo in der Gruppe
mit und zeigt auch schon mal Ihrer Mutter Little Indian Summer wo es lang
geht. Sie ist halt ein richtiger
Knabstrupper!!! Ein Regenschirm stört unser Knabbimädchen nicht, aber
ein Blatt oder ein Vogel hat es in sich!!! Letzte Woche kam es nun zum Härtetest:
Meine Tochter Vicky startete beim
Reiterwettbewerb im Eschenhof. Was würde Isabo tun?? Tja, die Angst war umsonst! Isabo
zeigte sich von Ihrer besten Seite!!! Weder Hagel, Sturm noch heftigster
Regen konnte ihr etwas anhaben. Kein Wunder, Ihr Vater Roy Black legte die
Hengstleistungsprüfung 1994 mit der Charakternote 10 (!!) ab! Abgesehen
davon wollte sie auch allen beweisen, dass eine Roy Black Tochter, die in
ihrem Pedigree als Urgroßvater Donnerhall und als Großvater Rubinstein I
vorweisen kann, dressurmäßig alles in den Schatten stellen kann! Mit
einer Trabvorstellung, die seinesgleichen suchte, fing sie bei ihrem
ersten Auftritt erstmal an! Und dann kam er wieder durch – DER
KNABSTRUPPER in ihr:
„Warum sollte ich galoppieren, wenn ich doch so schön traben
kann? Und trotzdem: Wir
waren mächtig stolz auf sie und hoffen auf
noch viele Turniererfolge mit unserer „Little
Isabo“
Und das mit der Galoppade – das
bringen wir auch noch hin. Schließlich ist Isabo sozusagen ja erst in der
„Pferdevorschule“ und nach dem sie plus und minus rechnen schon fast
fehlerfrei beherrscht, ist das mit dem Einmaleins auch nur eine Frage der
Zeit!! Es war wohl eine der besten Ideen von
Angela, als sie mir Little Isabo in die Hand drückte! Wir schätzen ihren ehrlich, frechen,
manchmal etwas sturen Knabbi-Charakter (siehe galoppieren), ihre überragenden
GGA und sind happy, dass sie zu unserer Familie gehören will!!! Christiane und Vicky
Zur nächsten Reitstunde wurde das "Dänemark-Pferd", sie hieß Milou, auch schon geritten. Ich bekam wieder Lotte. Julia ritt Milou. Es stellte sich heraus, dass das neue Pferd nicht anhielt, abkürzte und anscheinend auch sonst nicht verstand was es machen sollte. In der letzten Reitstunde von meiner Zehnerkarte sollte ich Milou reiten. "Na super! Jetzt mache ich noch mehr falsch!" meckerte ich. Als ich aufstieg wurde mir ganz flau im Magen. Wenn Julia nicht mit dem Pferd zurechtkam, wer dann?! Nach der Reitstunde rief ich meiner Mutter zu: "Mama! Mama! Ein Weltwunder ist geschehen! Ich komme endlich mit einem Pferd klar! Ich will doch hier bleiben!" So blieb ich auf dem Knabstrupper-Gestüt "Little Uncle" und wurde im Reiten immer besser, bis wir Milou dann schließlich kauften. Und auch heute freuen wir beide uns noch auf jeden Ausritt zusammen mit den anderen Pferden und Reiterinnen. Marlene Dietersberger, Gröbenzell (12 Jahre)
Anfang Juni 1997 hatten Miriam und ich unsere erste Reitstunde auf dem Knabstupper-Gestüt "Little Uncle". Ein gutes Jahr später entdeckte ich mein absolutes Traumpferd, besser gesagt: Traumpony: "Anisette af Mesballe" (Vater: Benjamin af Mesballe, Mutter: Lotte af Mesballe), eine kleine (Stm. 1,20m), freche Knabstrupperstute. In den folgenden Reitstunden durfte ich sie fast immer reiten und wir kamen bestens miteinander aus. Als Ani zum Winter hin zum Verkauf stand, redete ich so lange auf meine Eltern ein, bis ich die Erlaubnis erhielt, das damals erst fünfjährige Pony zu kaufen. Ich war gerade elf Jahre alt. Allerdings muß ich dazu sagen, dass das "Stütchen" damals sehr lebhaft war ("Flegeljahre"). Im Gelände musste ich mich schon mal auf einen "Freudenbuckler" gefasst machen. Außerdem hatte Ani ihre eigenen Vorstellungen von Bahnfiguren und Tempi (was nicht heißt, dass sie die ganze Zeit durch die Halle stürmte, sondern dass sie faul dahin latschte) und den Sattel fand sie ziemlich unnötig. Aber so war sie schon immer gewesen, deshalb verstanden wir uns auch glänzend. Sie konnte aber nicht weiterhin ihren Willen durchsetzen, denn meine Schwestern Miriam und Inga (6 Jahre) sollten ja auch auf ihr reiten können. Da hatten wir uns ganz schön was vorgenommen und manchmal hat gar nichts geklappt, aber ich glaube mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein, denn inzwischen ist Ani absolut zuverlässig, so dass Miriam ohne Probleme auf ihr reiten kann und Inga, heute 8, hat schon mehrere Preise bei Führzügelturnieren gewonnen. In diesen dreieinhalb Jahren sind Ani und ich zu einem Team geworden, die eine kann der anderen vertrauen. Nur langsam muß ich mir was einfallen lassen, weil ich mit 14 Jahren zu groß für sie geworden bin. Aber da Ani vom Knabstrupper-Gestüt "Little Uncle" ein- und zweispännig eingefahren worden ist, werde ich es wohl demnächst mit dem Fahren probieren. Solveig Rose, Stetten (14 Jahre)
War gar nicht so einfach am Anfang. Schließlich sprach ich nur dänisch und die Neuen um mich herum nur ... bayrisch ...! Aber einen Knabstrupper bringt so schnell nichts aus der Fassung.
ICH WAR SO RICHTIG ZICKIG!! Wie's mit uns weiter ging? Ihre Eltern standen mit meiner damaligen Besitzerin (Angela Finkl) schon in Kontakt und machten den Handel, ehe ich noch Einspruch einlegen konnte, perfekt. Geli wusste nichts von ihrem Glück - und ich ...! Auf in den Kampf war mein Motto!! Ich lasse mich doch nicht unterbuttern!!! Mir schwante Fürchterliches!
Buster Hojer, Oberroth (9 Jahre)
Wir hatten Angela Finkl auf der Messe in München kennengelernt, als wir staunend vor dem Hengst Hamlet standen. Ihn und Isabella hatten wir zuvor in der Show gesehen und wollten nun genaueres über die Beiden erfahren. Schnell hatte man sich zu einem Besuch auf dem Gestüt "Little Uncle" verabredet und kurz darauf waren wir dann vor Ort in Puchschlagen. Nun, als wir alle Pferde am Hof begutachtet hatten, kamen wir zu dem
Schluß, dass ein Fohlen von Hamlet aus der Isabella genau das werden könnte,
wonach wir suchten. Die Lieferzeit von 11 Monaten kam uns wie eine Ewigkeit vor, doch das
Warten hatte sich gelohnt: Am 1.Juli 1997 kam der Anruf aus Puchschlagen:
Die Lieferung sei wie bestellt erfolgt : 1 Hengstfohlen, bunt !!! Da war
sogar Angela platt. Angela Jaissle + Hägar
Email an Freunde versenden |
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